Visualisierungen von Journalbeziehungen

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Journale mit physikalischen Themenschwerpunkten sind grün mit vielen anderen Journalen verbunden.

Wenn es nach uns ginge, dann würden wissenschaftliche Veröffentlichungen anhand ihrer Wortneuschöpfungen, der Referenz von Doctor-Who-Folgen und, natürlich, den Vergleichen mit Katzenbabies bewertet.
Leider geht’s nicht nach uns. Außerdem hat das System ein paar Schwächen1.

Ähnlich geht es einigen anderen, üblichen Bewertungsversuchen von wissenschaftlichen Magazinen. Da wird der Einfluss eines Journals anhand von direkten Verweisen gemessen, oder so.

Einen Versuch, das zu verfeinern, haben sich vor ein paar Jahren2 amerikanische Wissenschaftler unter dem Begriff »Eigenfactor« überlegt3. Eigenfactors und Article-Influence-Werte eines Journals werden über Graphen berechnet, so dass auch indirekte Bezüge eine Rolle spielen. Mehr Vorteile ihrer Methode zeigen die Autoren auf einer eigenen Seite.

Viel interessanter als die eigentlichen Eigenfaktoren sind aber die Visualisierungen dazu. Bergstrom et al. haben sich mit Visualisierungschamp Moritz Stefaner zusammengetan und ihn aus dem Datensalat ein paar hübsche, bunte Bildchen generieren lassen.

Und hier gibt’s sie:
well-formed.eigenfactor.org

  1. Alle Doctor-Who-Folgen, oder nur die nach dem Reboot? Sind Germanismen Wortneuschöpfungen? Und was ist mit Vergleichen mit dicken Katzen? []
  2. Die letzten Werte sind leider von 2009. []
  3. Ein Lehnwort!!1 Ja, auch Teillehnwörter zählen. []
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