Personen zum Pi-Tag 2010

1
Kommentar

Das physikBlog hat keine Kosten und Mühen gescheut und hat völlig fiktive Persönlichkeiten zu ihren Erlebnissen mit Pi befragt.

Kevin Müller, professioneller Hobby-Computerspieler aus Berlin:

Ey, lol nee – ist das nicht die neue Super-Graka? Nee? Oh. Achso, äh, hier, Mathescheiße und so. Das braucht doch keiner, äh, so mit Zahlen, weißte? Kannst’ dir ja ‘n Taschenrechner kaufen, wenn du so’n Rechenfreak bist. rofl ey! Nee, kack Mathe brauch ich nicht, ich mach eSport, weißste?

Tsao Di-Ming, chinesischer Diktator und Bärenliebhaber:

Pi? Hmm. Ah! Vor ein paar Jahren, da hatten wir das mal ausprobiert. Normalerweise, das kennen Sie ja, stehen bei unseren kleinen Militärparaden immer alle Soldaten stolz in einer Reihe. Aber der Partei war das zu undynamisch. Die Zeit bleibt schließlich nicht stehen, nicht? Wir probierten eine geschwungene Aufstellungslinie aus. Eine Sinusfunktion mit einer Periode von 423 Soldaten. Allerdings testete diese Aufstellung nicht sonderlich gut in der Zielgruppe. Wir exekutierten den Ideengeber und stehen wie gehabt in Reihe.

Marc Jaeger, 3. Chief Knowledge Officer und Rechenknecht bei der NASA:

Well, you know, pi is kind of important in my work. You have to calculate radii and distances of Earth, Moon and Mars and it is very vital to do the conversion correct. An error in the magnitude of the 23rd decimal place of pi can leed to enormous life risking situations.
You remember the Mars Climate Orbiter from 1998, right? The thing that flew past the Mars because of some conversion error. If you ask me, it wasn’t the conversion – some idiot from Indiana took pi = 3.2 for his calcs of the landing place.

Michaela Winsen, Backwarenfachverkäuferin aus Dresden:

Also bei unseren Sonntagsbrötchen, ne?, da benutzen wir immer Pinsel für die Oberseite. Zählt das?

Hans Simmerlinger, 1. Maat auf dem Eisbrecher Nordlicht:

Winter 1988, ein steifer Winter, wir machten gerade eine Schneise für einen Bananentransporter aus Somalia. Auf dem Radar konnten wir einen australischen Zerstörer beobachten, wie er eine Reihe von Zick-Zack-Kursen fuhr. Hohes Eis. Für uns zu hoch. Ich schlug vor, einen großen Bogen um das Gebiet zu fahren. Wir rechneten — und tatsächlich war es kaum länger als der Weg des Australiers. Wir kamen knapp vor ihm an und tauschten Bananen gegen roten Wüstensand. Es waren verrückte Zeiten, damals.

Florian Senner, Drogenexperte aus Dortmund:

Hmm, Pi? Ja, kenn ich. Mhmm. Das benutze ich schon seit ’97. Da war ich in meiner Experimentierphase, neue Sachen kennenlernen und so. Und dann hat mir ein Kumpel von Pi erzählt und ich habe das auch mal ausprobiert — voll das übernatürliche Erlebnis. Damit lief alles voll rund. Voll gut.

Ivan Kaperavsky, dienst-ältester Destillateur im Kreml:

Pi ist ein wesentlicher Bestandteil der staatlichen Vodka-Produktion. Mit Hilfe der Kreiszahl ist es unseren Genossen gelungen, über 42,108% mehr Umdrehungen in das Nationalgetränk einfließen zu lassen. Dadurch wird der Umfang eines jeden Kasatschok mehr als verdoppelt.

In diesem Sinne: das physikBlog wünscht euch allen Hap-pi-Tag.
Und wer sie noch nicht kennt — unsere Seite zur Würdigung von Pi ist schon seit ein paar Jahren unverändert, ganz so wie Pi selbst. Und das WordPress-Pi-Plugin gibt’s da auch immer noch!

Kurzlink
Kategorien: Bescheuertes
Tags: , , , ,

Eine Antwort auf Personen zum Pi-Tag 2010

  1. #1

    ich weis gar nicht mehr wo aber ich erinner mich mal gelesen zu haben:

    pi ist der ultimative mathematiker(/physiker) porno, unendliche lang und ohne wiederholungen

    :D