Pfeifend auf dem Mond

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Kommentar

Da Andi und André ja bekanntlich momentan vollauf beschäftigt sind, ihr Leben gegen eine ruhmvolle weltbeherrschende erfolgreiche Physiker-Karriere einzutauschen. Meine Chance, auch noch mal das Wort zu ergreifen.
Aber zum Thema. Wer von uns normalsterblichen würde nicht gerne in der Zeit zurück reisen und wie Neil Armstrong über den Mond spazieren. Oder aber (Achtung!) wie Louis Armstrong die Trompete liebkosen und mit seinem musikalischen Talent seine Umwelt beglücken.
Kannste nicht?
Kannste nämlich doch.
Die Japaner1 machens möglich. Mit ihrem mondorbitalen Satelliten SELENE2 wurde eine topologischen Karte des Mondes aufgezeichnet. Soweit erstmal nichts besonderes.
Wenn man allerdings aus diesen Daten ein Programm mit Namen “moonbell” bastelt, das eben diese Daten in Musik umwandelt, dann ist das sehr wohl was besonderes.

Programm moonbell
Einmal pfeifend an Herrn Keplers eigenem Krater vorbei

Das Prinzip ist recht simpel: moonbell fährt eine Strecke auf dem Mond ab und spielt zu jeder Höhe einen zugehörigen Ton ab. Raus kommt dann Musik. Mondmusik3.
Dabei kann man sich entweder auf die Orbitale des Satelliten beschränken oder aber selbstständig einen Weg auf dem Mond einschlagen – ziemlich eindrucksvoll, wie ich finde.
Erreichen kann man das in Java geschriebene Programm “moonbell” hier.
Das physikBlog wünscht viel Vergnügen – seit jedoch hiermit vorgewarnt, zu den Sounds gehört auch ein etwas rauschendes Geräusch. Wir wollen schließlich nicht, dass ihr vom Stuhl fallt.

(gefunden via nerdcore)

  1. die auch schon so tolle Dinge gemacht haben wie das hier []
  2. der auch Kaguya genannt wird []
  3. Mist, das hat ja schon René von nerdcore benutzt -.- ich denke mir jetzt trotzdem nichts neues aus. []
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Eine Antwort auf Pfeifend auf dem Mond

  1. Astro Stefan sagt:
    #1

    Sehr schön das Piano-Tremolo (1. Demo-Download). Man müsste einen Film vom Mondumflug damit vertonen. Der Mond ist nicht stumm!

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