Fremdgehört

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Kommentare

Das Semester hat wieder begonnen, tausende Studenten strömen zwischen Hörsaal und Mensa hin und her und auch wir sind natürlich wieder mit dabei.
Als besondere Begrüßung hat sich die elitärste aller deutschen Technischen Hochschulen überlegt, Vorlesungen mit virtuellen Fremddozenten aufzuwerten. Gut, sie waren schon vorher großartig — aber zweimal großartig ist eben einmal mehr.

Die Generalprobe in Theoretische Physik: Elektrodynamik gestern klappte zumindest großartig. Wusste der Prof vorne einmal nicht mehr weiter, sprang die nette Frau von draußen mit dem Funkmikrofon ein und half mit illusteren Anmerkungen zu Kunstwerken in Aachen und hilfreichen Tipps zum Studieren in Aachen. Oder was man im Studium der Stadtgestaltungslehre1 so alles lernen wird.

Ein paar kleine Abstimmungsprobleme gab es dann allerdings doch noch: Während Prof. Rudi vorne noch die Grundzüge von rotierenden und diversitären Gradienten erklärte, fiel ihm die Frau aus dem bunten Klotz vor dem Hauptgebäude ins Wort und beschrieb mit voluminösen Worten die atemberaubende Architektur des … ähm … bunten Klotzes.

Das physikBlog sagt: Gute Idee! Aber: Es fehlt noch das gewisse Etwas, wie wäre es zum Beispiel mit lustigen Katzengeschichten?

  1. Begriff von der Redaktion frei erfunden. Hatte aber zumindest mit Stadtgestaltung zu tun, was die da so erzählt hat []
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Kategorien: RWTH, Vorlesungiges
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3 Antworten auf Fremdgehört

  1. benji sagt:
    #1

    Vielleicht Stadtplanung oder Landschaftsarchitektur? Sieht aber echt schräg aus. Was sind das für Mikado-Stäbe davor? Wird auch nicht so wichtig gewesen sein, schreibt keiner mit lol.

  2. Mario sagt:
    #2

    Hmm, mittlerweile ist das Ding abgebaut wie ich heute gesehen habe…

  3. Moni sagt:
    #3

    Für die Verlinkung des Fotos empfehle ich target=”_blank”. ;)